Dienstag, 27.04.27
14:30 - 17:15 Uhr (Ankommen ab 14 Uhr bei Kaffee und Tee)
Fortbildung | Grundschule, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, SBBZ
Referentinnen:
Bettina Braun, Religionspädagogin an einer Grund-, Gemeinschafts- und Realschule, Diakonin, ausgebildete Schulseelsorgerin, Kursleiterin in Fort-u.Weiterbildungskursen zur Schulseelsorge
Sybille Kalmbach, Religionspädagogin, Jugendreferentin, Diakonin, Erzieherin, Autorin, Spiel- und Theaterpädagogin
Leitung:
Schuldekan Thorsten Trautwein
Studienleiterin Sandra Rodies
Über Gaming und Filme ist der Tod für viele Kinder und Jugendliche sehr präsent, in ihrer realen Lebenswelt dagegen bleibt er fern und schwer (be)greifbar. Dazu kommt, dass Themen wie Verlust, Sterben, Tod, Trauer und Abschied oftmals bewusst von ihnen ferngehalten werden, um sie zu schützen. Was aber ist, wenn Schülerinnen und Schüler in ihrem Umfeld plötzlich mit diesen Erfahrungen konfrontiert werden? Eine Trennung der Eltern, ein Umzug oder ein Schulwechsel bedeuten beispielsweise genauso ein Abschiednehmen und Betrauern eines Verlustes wie der Tod eines Haustieres oder eines nahestehenden Menschen. Tritt ein Todesfall im direkten schulischen Umfeld ein, steht die Welt für einen Moment still. Dann stellt sich die Frage: Wie gehen wir als Schulgemeinschaft sensibel damit um? Was kann Sprachlosigkeit überwinden und Rituale der Trauer etablieren?
Die praxisnahe Fortbildung sensibilisiert und stärkt für das Thema „Tod und Trauer in der Schule“ und zeigt beispielhaft Möglichkeiten der Trauerarbeit im schulischen Kontext auf. Zudem werden Anregungen gegeben, wie sich Lieder, Rituale und Methoden im Unterricht einüben lassen, die im Alltag sowie in Ausnahmesituationen Halt geben können.