Donnerstag, 27.05.27
14:30 - 17:15 Uhr (Ankommen ab 14 Uhr bei Kaffee und Tee)
Fortbildung | Grundschule, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, SBBZ
Referentinnen:
Bettina Braun, Religionspädagogin an einer Grund-, Gemeinschafts- und Realschule, Diakonin, ausgebildete Schulseelsorgerin, Kursleiterin in Fort-u.Weiterbildungskursen zur Schulseelsorge
Sybille Kalmbach, Religionspädagogin, Jugendreferentin, Diakonin, Erzieherin, Autorin, Spiel- und Theaterpädagogin
Leitung:
Schuldekan Thorsten Trautwein
Studienleiterin Sandra Rodies
Zum Alltag von Kindern und Jugendlichen gehört es, dass in Computerspielen oder Filmen der Tod einerseits oft sehr gegenwärtig, gleichzeitig aber im realen Leben sehr fern und schwer greifbar ist. Themen wie Verlust, Tod, Trauer und Abschied werden von Kindern oft ferngehalten, um sie „zu schützen“. Aber was ist, wenn diese Themen dann doch ganz plötzlich in das Leben der Kinder und Jugendlichen treten? Trennung der Eltern, Umzug, Schulwechsel bedeuten auch Abschied nehmen und den Verlust betrauern. Der Tod eines Haustieres oder eines nahestehenden Menschen kann Kinder und Jugendliche sehr stark beschäftigen. Und wenn der Tod plötzlich in die Schule „kommt“? Die Nachricht vom Verlust eines Schülers, einer Kollegin oder eines nahen Angehörigen trifft die Schulgemeinschaft tief und häufig auch ganz plötzlich.
Diese kompakte, praxisnahe Fortbildung soll sowohl für das Thema „Tod und Trauer in der Schule“ sensibilisieren, beispielhaft Schritte und Möglichkeiten der Trauerbewältigung im schulischen Rahmen aufzeigen, aber auch Anregungen vermitteln, wie man im „ganz normalen Religionsunterricht“ immer wieder Lieder, Rituale, Methoden einfließen lassen kann, die Halt im Alltag geben, aber auch als vertraute Methoden hervorgeholt werden können, wenn eine Ausnahmesituation eintritt.